Assassin's Creed: Brotherhood

Assassin's Creed: Brotherhood Test / Review

Der dritte Teil der noch verhältnismässig jungen Serie zeigt schon auf den ersten Blick, dass sich die Fans der Vorgänger schnell mit dem Titel anfreunden werden. Doch bietet Assassin’s Creed: Brotherhood auch genug, um eben jene wiederum längerfristig ans Pad fesseln zu können?

Wie bereits Assassin’s Creed 2 knüpft auch Assassin’s Creed: Brotherhood geschichtlich direkt an die Ereignisse des Vorgängers an. Einmal mehr in der Rolle von Desmond Miles erlebt ihr die Abenteuer seiner Vorfahren über den Animus, einem Gerät, welches genetisch verankerte Erinnerungen zurückbringt. So schlüpft der Spieler gleich zu Beginn in die Haut von Ezio Auditore, dem Protagonisten des zweiten Teils. Viel mehr sollte man an dieser Stelle über die Hintergrundgeschichte wohl nicht preisgeben. Soviel sei aber doch noch verraten: Die Machtposition, in welcher sich Ezio am Ende von Assassin’s Creed 2 befindet, ist nicht von langer Dauer und so findet ihr euch schnell im Kampf gegen eine Übermacht an Gegenspielern wieder...

Viele der kommenden Ereignisse spielt sich in der ausladend grossen Stadt Roms ab. Kenner des zweiten Teils werden sich bei Assassin’s Creed: Brotherhood schnell heimisch fühlen. Die gesamte Spielmechanik wurde direkt übernommen, so dass ihr wiederum auf die bekannten Stealth-Fähigkeiten, Kletter- und Kampfkünste von Ezio zurückgreifen dürft. Selbstverständlich hat Ezio aber auch ein paar neue Tricks auf Lager. Bei der direkten Konfrontation erweissen sich insbesondere der Fusstritt zum Durchbrechen von feindlichen Defensivstellungen sowie das geschickte Entwaffnen von zu offensiv agierenden Kontrahenten als äusserst hilfreiche, neue Begabungen.

Die eindeutig grösste Neuerung bringt aber der Aufbau einer Assassinen-Bruderschaft mit sich – was letztlich auch den Titel des Spiels erklären dürfte. Durch die Befreiung einzelner Gebiete aus der Hand eurer Feinde erlangt ihr Zugang zu anderen Assassinen, die sich bis anhin im Untergrund verstecken mussten. Diese Gleichgesinnten könnt ihr durch einen kleinen Einsatz eurerseits für die eigene Bruderschaft rekrutieren. Diese Helfer dürft ihr fortan zu unterschiedlichsten Gelegenheiten nutzen. Seht ihr euch beispielsweise mit einer grossen Überzahl von Feinden konfrontiert, kann schon eine kleine Unterstützungstruppe an eurer Seite das Blatt im Handumdrehen wenden. Ebenso könnt ihr eure Schützlinge jederzeit durch ein Handzeichen anweisen, ohne euer direktes Zutun bestimmte Wachposten auszuschalten oder ganze Gebiete zu säubern. Der Einsatz dieser Spezialfähigkeit ist aber nur in bestimmten Zeitabständen möglich, so dass ihr verständlicherweise nicht konstant auf die automatische Assistenten bauen könnt.

Über Brieftaubenschläge, welche quer über das gesamte Land verteilt zu finden sind, kommuniziert ihr zudem indirekt mit euren Assassinen-Kollegen. Über ein entsprechendes Menü steht es euch hierbei frei, die Verbündeten zu eigenständigen Missionen zu senden. Zwar hat dies den Nachteil, dass die entsprechenden Kollegen für eine gewisse Zeit nicht mehr zu eurer direkten Verfügung stehen, bringt diesen aber gleichzeitig wertvolle Erfahrungspunkte. Diese verhelfen ihnen zu neuen Fähigkeiten sowie Zugang zu besserer Ausrüstung, was euch wiederum beim Einsatz dieser als Unterstützung einen nicht zu unterschätzenden Vorteil beschert.

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Game Info

  • Genre: Action-Adventure
  • Entwickler: Ubisoft Montreal
  • Publisher: Ubisoft
  • Spieler offline: 1
  • Spieler online: 16
  • Releasedatum: 17.11.2010 (erschienen)

  • 1080p Modus: Nein
  • 4:3 Anpassung: Balken
  • Sixaxis Support: Nein
  • Teilinstallation auf Festplate: Ja
  • Grösse der Installation: 3800 MB

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