Ghostbusters: The Video Game

Ghostbusters: The Video Game Test / Review

Ganz ehrlich: Die Möglichkeit, dass die jüngste Videogame-Umsetzung von Ghostbusters eine Enttäuschung wird, war durchaus gegeben – nicht zuletzt weil gerade die zahlreichen Fans der beiden Kult-Filme dem Release mit einer enormen Erwartungshaltung entgegenfieberten. Doch die Entwickler von Terminal Reality waren sich der grossen Verantwortung bewusst und nahmen fast alle Hürden mit Bravour...

Ghostbusters: The Video Game 2PLAY Video Review
Unser exklusiver Videobericht zum Review von Ghostbusters: The Video Game

In Ghostbusters: The Video Game spielt ihr jedoch nicht – wie vielleicht von vielen im Vorfeld vermutet – die Ereignisse der beiden Kinovorlagen nach, sondern der Plot hinter dem PS3-Abenteuer spielt 1991 - und damit rund 2 Jahre nach Ghostbusters 2. Deshalb ist das Videospiel vielmehr der dritte Teil der Ghostbusters-Saga als eine schlichte Umsetzung der beiden Filmvorlagen. Für die nötige Authentizität sorgt dabei allein schon der Umstand, dass sich für das Script niemand geringerer als die beiden Schöpfer der Originale Dan Aykroyd (alias Raymond "Ray" Stantz) und Harold Ramis (alias Dr. Egon Spengler) verantwortlich zeigen. Speziell für die grosse Fan-Menge, welche seit fast 20 Jahren nach einer Film-Fortsetzung dürstet, ist dies sicherlich ein nicht zu unterschätzendes Kaufargument.

Das Spiel beginnt mit der Einstellung eines fünften Ghostbusters-Mitglieds. Die Rolle des neuen, namenlose Mannes im Team wird dabei selbstverständlich von euch übernommen und die Aufgabe, bislang noch nicht getestetes Equipment aus dem Labor von Egon zu testen, scheint auf den ersten Blick dankbar. Doch ehe man sich versieht bricht eine neue Welle von paranormalen Erscheinungen über New York herein und das Unglück nimmt seinen Lauf. Schnell wird klar, dass die angekündigte Gozer Ausstellung im örtlichen Museum daran mit Sicherheit nicht unbeteiligt ist... Mehr Details wollen wir an dieser Stelle über die Hintergrundgeschichte aber nicht verraten.

Interessanterweise bleibt der eigene Charakter das gesamte Spiel hindurch namen- und stimmlos. Ist dies normalerweise gleichbedeutend mit einem latenten Mangel an Identifikation, haben die Entwickler sich bei Ghostbusters: The Video Game ganz bewusst dazu entschieden. Durch die damit verbundene Dezentralisierung der eigenen Spielfiguren rücken die vier alteingesessenen Geisterjäger stärker in den Mittelpunkt und können so in den Dialogen die tragende Rolle übernehmen. Spätestens wenn Egon und Ray dann zu ausladenden Technik-Diskussionen ansetzten, Venkman den (verbalen) Kampf mit den Autoritäten der Stadt aufnimmt oder sich die gesamte Truppe mit dem typischen Comedy-Einschlag kurzzeitig in die Haare kriegt, erweist sich die Entscheidung der Entwickler als goldrichtig. Hinzu kommt, dass selbst die wichtigsten Nebenrollen nichts vom Charisma der Kino-Vorbilder eingebüsst haben. So wurde auch die Sekretärin Janine, der Bürgermeister Jack Mulligan und Antisympathisant Walter Peck mit den Originalsprechern bzw. den Schauspielern synchronisiert. Ghostbusters: The Video Game ist deshalb ohne Zweifel die Fortsetzung, welche man sich als Fan schon seit Jahren herbeisehnte – und man selbst ist Mittendrin!

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Game Info

  • Genre: Action-Adventure
  • Entwickler: Terminal Reality
  • Publisher: Atari, SCEE
  • Spieler offline: 1
  • Spieler online: 4
  • Releasedatum: 26.06.2009 (erschienen)

  • 1080p Modus: Nein
  • 4:3 Anpassung: Balken
  • Sixaxis Support: Nein
  • Teilinstallation auf Festplate: Ja
  • Grösse der Installation: 2400 MB

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