Street Fighter IV

Street Fighter IV Test / Review

Die Street Fighter Serie ist ein echtes Beat’em Up Urgestein und prägte das Genre spätestens mit dem Erscheinen des zweiten Teils anno 1991 massgeblich. Nach weniger geglückten Ausflügen in die dritte Dimension besinnt sich Entwickler Capcom mit Street Fighter 4 nun wieder auf die 2D-Wurzeln der Serie - und erreicht damit wieder altbekannte Stärke und Brillanz!

Deshalb verwundert es auch nicht, dass Street Fighter IV auf den ersten Blick als eher einfacher 2D-Prügler missverstanden werden könnte, der gerade im Vergleich zur ebenfalls erstklassigen Tekken-Konkurrenz ein eher mageres Repertoire an Moves bietet. Doch wie man bereits an der obigen Wortwahl entnehmen kann, ist der Ersteindruck hier keinesfalls das Mass der Dinge. Obwohl sich Street Fighter IV sehr nahe an den aus heutiger Sicht puristischen Erstlingen orientiert, hat Capcom das Kampfsystem mit dermassen vielen Nuancen versehen, dass es ehrgeizige Neulinge wie auch alteingesessene Fans sicherlich längerfristig zu beschäftigen und begeistern vermag.

Wie man es sich als SF-Spieler gewohnt ist, verfügt jeder Kämpfer über seine typischen Special Moves. Die bereits aus den Vorgängern bekannten Charaktere zaubern dabei auch beim vierten Teil ihre unlängst berühmten Manöver aus dem Ärmel: Sei es Ken’s "Hadouken", Guile’s "Flash Kick", ChunLi’s "Overhead Flip Kick" oder E.Honda’s "Flying Headbutt" - die Special Moves aller geliebten Recken sind unverändert übernommen worden. Wer sich hingegen lieber mit bislang unbekannten Fightern in den Kampf stürzt, der wird bei SF IV ebenfalls fündig. Bereits von Beginn an sind die vier neuen Kampfkünstler Abel, Crimson Viper, Rufus und El Fuerte verfügbar. Erfreulicherweise fügen sich die Neulinge sowohl vom Stil als auch von der Stärke her perfekt in die Street Fighter Kämpferriege ein. Damit ergibt sich die stattliche Auswahl von 25 potentiellen Lieblingen.

Erweitert wird die Move-Palette von den Super-, EX- und Ultra-Moves. Dazu finden sich am unteren Bildschirmrand je eine EX/Super- und Ultra-Leiste. Während sich erstere durch Treffer beim Gegner füllt, steigt der Füllstand der Ultra-Anzeige wenn ihr Schläge einstecken müsst. Die Super-Leiste besteht aus vier Segmenten. Sind alle Segmente vollgetankt, ist die Ausführung eines Super-Moves möglich, der sich selbstverständlich auch in bestehende Combos einbauen lässt. Wer sich nicht solange gedulden will, kann alternativ direkt einzelne Super-Segmente für EX-Special-Moves verwenden, welche eine durchschlagskräftigere Variante der normalen Special-Moves sind. Die Ultra-Moves hingegen sind sowohl optisch als auch in Bezug auf den Schaden beim Kontrahenten ungleich spektakulärere Attacken. Deren gezielter Einsatz erfordert zwar etwas mehr Geschick bei der Eingabe und der Wahl des Zeitpunktes, zahlt sich aber insofern aus, als dass selbst ein verloren geglaubtes Match noch in letzter Sekunde zu euren Gunsten entschieden werden kann.

Wer sich noch tiefer in die Materie vertiefen will, entdeckt noch zahlreiche weitere Techniken. Dazu gehört auch das brandneue Focus-System, das euch mit genügend Übung neben dem "Aufladen" von Schlägen auch das "Absorbieren" gegnerischer Angriffe und gleichzeitige Lähmen des Gegners erlaubt. Weiter verfeinern könnt ihr eure Fähigkeiten mit Cancel-Moves (Abbrechen einer laufenden Attacke ohne "Recovery Phase"), Kara-Würfen (Würfe mit grösserer Reichweite), Charge-Attacks, Juggles oder Armor-Breaking Moves.

Diese Seite mit anderen teilen

Game Info

  • Genre: Beat'em Up
  • Entwickler: Capcom
  • Publisher: Capcom
  • Spieler offline: 1
  • Spieler online: 2
  • Releasedatum: 18.02.2009 (erschienen)

  • 1080p Modus: Nein
  • 4:3 Anpassung: Vollbild
  • Sixaxis Support: Nein
  • Teilinstallation auf Festplate: Optional
  • Grösse der Installation: 2096 MB

Leserwertung

Ihr sagt
9.3
Genial
Wir sagen
9.0
Genial
Du sagst
-.-
-
Impressum | Werbung | AGB | RSS-Feeds
Verlinkt durch: games-news.de | spieleradar.de
© 2002-2012 by 2PLAY.CH Schweiz