Need for Speed Undercover

Need for Speed Undercover Test / Review

Als grosse Fans von Need for Speed freute sich die 2Play-Redaktion auf die neuste Version der Serie. Die verdeckte Ermittlung in der Racing-Szene lieferte dabei folgende Ergebnisse:

Lange hielt man sich bei EA um einen möglichen Nachfolger zu Pro Street bedeckt, aber circa 4 Monate vor Release tauchte der Name "Undercover" plötzlich auf - sehr zu unserer Freude. Doch was steckt hinter dem coolen Beinamen?

Als verdeckter Ermittler erkämpft ihr euch innerhalb eines Verbrechersyndikats Glaubwürdigkeit und Vertrauen indem ihr fleissig an Aktivitäten fernab des Gesetzes teilnehmt. Die Person an der Spitze ist euer Ziel, erschwert wird diese Jagd aber dadurch, dass ihr es auch noch mit den Kollegen in blau zu tun bekommt. Ihr seht, gleich von 2 Seiten steht ihr in der jüngsten Need for Speed Episode gehörig unter Druck.

Helikopter fauchen am Himmel, hinter euch dröhnt einen unüberschaubare Menge an Polizeiwagen. Die Anspannung ist deutlich zu spüren. Die Finger greifen verkrampft ans mit feinem Leder umwickelte Lenkrad eures Nissan 350Z. Beim Durchdrücken des Gaspedals spürt ihr in der Fussspitze den Widerstand des Fussraumes. Mehr geht nicht. Genau in diesem Moment schwenkt die Kamera ans Heck eures Autos und ab sofort fahrt ihr. Mit rasanter Geschwindigkeit beginnt ihr euren ersten Fluchtversuch, welcher sogleich den Start ins neue Need for Speed Abenteuer darstellt.

Die Serie ist ja bereits seit längerem für den luxuriösen Fuhrpark bekannt, welcher doch für alle etwas beinhalten sollte. Darunter befinden sich unter anderem: McLaren F1, BMW M6, Mercedes-Benz CLS 63 AMG, Lamborghini Murcielago LP640, Ford GT, Lexus IS-F, Nissan Skyline R34 und R35, Pagani Zonda F, Dodge Charger R/T, Audi R8, Porsche 911 Turbo und noch viele mehr.

Wie aus Carbon und Most Wanted bekannt, hat EA hier keinen Aufwand gescheut, um das Geschehen filmreif zu inszenieren. Maggie Q (Schauspielern aus Die Hard 4.0) spielt hier die Hauptrolle. Leider sind die Filmszenen nicht ganz so cool wie bei den Vorgängern und auch deren Implementation ist teilweise etwas fragwürdig. Bevor ihr realisiert, was genau die Aussage der Sequenz ist, ist diese auch bereits wieder vorbei. Somit bleibt das Gefühl auf der Strecke, unbedingt weiterspielen zu wollen, um zu sehen, wie sich die Story entwickelt.

Das Open World-Szenario liegt momentan im Trend. So auch bei Need for Speed: Undercover: Ihr habt freie Wahl, wo ihr hinkurvt und welche Stadtteile ihr erkundet. Nur ist es diesmal ziemlich unglücklich dargestellt. So ist es nicht notwendig an bestimmte Events zu fahren, lediglich ein Druck auf das Steuerkreuz genügt und ihr seid bereits in der nächsten Mission. Der Sinn der frei zu erkundenden Welt geht folglich etwas verloren. Aber dies ist insofern kein echter Kritikpunkt, da mir die Konstruktion der Strassen doch ziemlich fragwürdig erschien. Scharfen Kurven an den unmöglichsten Stellen, kaum zu sehende Hindernisse in deutlich zu dunklen Gängen und man wird das Gefühl nicht los, diese Gegend schon einmal gesehen zu haben. Dies jedoch nicht in einem früheren Leben, sondern in Need for Speed: Most Wanted! Ich habe mir zwar zugegebenermassen nicht die Mühe gemacht, den alten Titel hervorzukramen um den Vergleich eins zu eins zu machen, aber das Design wirkt für Kenner des Vorgängers schon sehr rezikliert. Da helfen auch die "verschiedenen" Stadtteile nicht wirklich.

Diese Seite mit anderen teilen

Game Info

  • Genre: Rennspiel
  • Entwickler: EA Black Box
  • Publisher: Electronic Arts
  • Spieler offline: 1
  • Spieler online: 8
  • Releasedatum: 19.11.2008 (erschienen)

  • 1080p Modus: Nein
  • 4:3 Anpassung: Vollbild
  • Sixaxis Support: Nein
  • Teilinstallation auf Festplate: Ja
  • Grösse der Installation: 1200 MB

Leserwertung

Ihr sagt
6.3
Naja
Wir sagen
6.1
Naja
Du sagst
-.-
-
Impressum | Werbung | AGB | RSS-Feeds
Verlinkt durch: games-news.de | spieleradar.de
© 2002-2012 by 2PLAY.CH Schweiz