Viking: Battle for Asgard

Viking: Battle for Asgard Test / Review

Was suchen wir? Sie sind zweifelsohne brutal, blutrünstig, gross und äussert muskelbepackt. Ausserdem saufen sie Met bis zum umfallen und landen mit Drachenbooten. Ja genau, es sind die Wikinger. Grosse und intensive Schlachten stehen bevor. Seid ihr gewappnet für den Kampf?

Als allererstes wird euch die Geschichte eures Protagonisten genauer erzählt. Unser Held Skarin wurde in einer Schlacht äusserst schwer verletzt. Mühsam schleppt er sich dem Tode geweiht übers Schlachtfeld. Zu seinem Glück hat die Göttin Freya ein Auge auf den Recken gerichtet,  da er das Land Midgard vor einem grösseren Unheil bewahren soll. Doch was ist überhaupt passiert? Das Land der Wikinger scheint völlig überrannt worden zu sein. Weniger als eine Handvoll der Krieger hat die ehrenvolle, aber äusserst komplizierte Aufgabe, Midgard aus den Fängen des Bösen zu befreien. Unter ihnen befindet sich niemand geringeres als Skarin.

Nach dem gewaltig beeindruckenden Intro, steht unser Wikinger mitten in einem kleinen Camp am Strand. Dieses Strandcamp stellt den Ausgangspunkt des weiteren Spielverlauf dar. Hier ist die Welt noch im Einklang mit der Natur. Nach kurzen, aber intensiven Gesprächen mit den ansässigen Bewohnern, macht sich Skarin auf den weiten, langen Weg, seine Mission zu erfüllen. Sobald man sich gegen Norden bewegt, wird dem Spieler schnell bewusst, was für schwierige Aufgaben auf ihn warten. Die Sonne ist am Horizont schon gar nicht mehr sichtbar, ein eiskalter Schneeregen peitscht uns ins Gesicht. In weiter Ferne sind erste bedrohliche feindliche Heerscharen auszumachen.

Die Orientierung fällt nicht sonderlich schwer, da eine übersichtliche Miniaturkarte, welche die komplette Insel aus der Vogelperspektive zeigt, ständig zur Verfügung steht. So ist es ein leichtes Spiel das erste Missionsziel zu erreichen. Unsere erste Aufgabe besteht darin, eine kleinere Gruppe von Krieger zu befreien. Zu Beginn sind die ersten feindlichen Lager schnell gesäubert. Ganze Legionen werden dabei ins virtuelle Nirvana geschickt. Nach einigen weiteren, kleineren Scharmützel steht dann die erste grössere Schlacht an.  Darkwater nennt sich die stilvolle Festung. Mit einem pompösen Intro und passender musikalischer Untermalung wird die brachiale Schlacht eingeläutet. Mitten in einer Heerschar von Kriegern entdecken wir unseren Hauptprotagonist wieder. Rund herum kämpfen Verbündete, die deutlich in der Unterzahl sind, mit eisernem Wille. Nach langen unzähligen und erbitterten Schlachten ist die Festung Darkwater gefallen. Dadurch wurde auch die komplette Insel Nilfberg von unwürdigen Schergen befreit. Spätestens jetzt sollte der bekannte Spruch "Mitten drin statt nur dabei" eine ganz neue Bedeutung erhalten.

Insgesamt gibt es drei solcher Inseln. Alle müssen auf ähnliche Art und Weise erobert werden. Ein Auftrag könnte beispielsweise wie folgt lauten: "Hebe eine feindliche Stellung aus", "Töten Sie den feindlichen Anführer" oder "Befreien Sie Verbündete Truppen aus den Fängen der Legion". Stück für Stück schreitet so der Spieler in der Geschichte vor, bis es zum unvermeidlichen finalen Showdown kommt. Im Laufe des Spiels trifft der Spieler, wie wir es uns bereits aus anderen Spielen zu Genüge gewöhnt sind, auf schier unbesiegbare Kreaturen. Mit ein bisschen Taktik und Durchhaltevermögen sind jedoch selbst die unbesiegbar scheinenden Monster bezwingbar.

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Game Info

  • Genre: Action-Adventure
  • Entwickler: The Creative Assembly
  • Publisher: Sega
  • Spieler offline: 1
  • Releasedatum: 19.03.2008 (erschienen)

  • 1080p Modus: Nein
  • 4:3 Anpassung: Vollbild
  • Sixaxis Support: Nein
  • Teilinstallation auf Festplate: Nein

Leserwertung

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