BlackSite: Area 51

BlackSite: Area 51 Test / Review

Auf der Xbox 360 erschien der jüngste Midway-Shooter bereits Ende November. Die PS3-Gemeinde musste indessen noch gute 3 Monate bis Anfang März auf die Umsetzung warten. Leider scheint es aber so, als hätten die Entwickler diese Zeit kaum für Verbesserungen genutzt.

In BlackSite schlüpft ihr einmal mehr in die Rolle des wortkargen, stählernen Militärangehörigen, der zusammen mit seinen Kollegen sowie mehr als einer dicken Knarre die Welt vor dem Untergang bewahren muss. Den Auftakt für das Abenteuer bildet dabei ein Einsatz im Irak und der dortigen Suche nach Massenvernichtungswaffen. Überraschenderweise entdeckt ihr aber in einem dunklen Bunker keine Atombomben, sondern eine ausserirdische Kristallform, die sodann für den Tod eines Teammitgliedes verantwortlich ist. Erst drei Jahre nach dem dramatischen Erlebnis setzt das Spiel wieder ein und ihr werdet Zeuge, wie die gleichen, extraterrestrischen Wesen über die Wüste von Nevada herfallen. Der ideale Zeitpunkt also, denn gefallenen Kameraden in gebührender Weise zu Rächen. Doch gleichzeitig wird den Beteiligten auch klar, dass hinter der scheinbaren Alien-Invasion weit mehr steckt...

Spielerisch bietet BlackSite grundsätzlich eher einfachere Kost: Die meiste Zeit stampft ihr mit dem Gewehr im Anschlag durch die Levels und pulverisiert in den unterschiedlichen Arealen nach Möglichkeit alle auftauchenden Gegner. Zwar könnt ihr euch stets völlig frei durch die Gebiete bewegen, der Weg zum Levelende bleibt aber dennoch stets derselbe, so dass ihr früher oder später durch gewisse Passagen gehen müsst. Trotz der scheinbar hohen Bewegungsfreiheit ist der Pfad also fest vorgegeben und echte Alternativrouten sucht man vergeblich. Für eine kleine Portion Abwechslung sorgen derweilen die kurzzeitigen Ausflüge mit einem Fahrzeug oder der Einsatz hinter Stellungsgeschützen. Abseits dieser Intermezzi kommt die spielerische Abwechslung aber doch merklich zu kurz, weshalb der Titel auch klar zu den eher simpleren Genre-Vertretern gehört.

Neben euren Argumentationsverstärkern steht euch ständig ein kleines Team hilfreich zur Seite. Ein sehr simples Kommandosystem erlaubt euch dabei, die Kameraden zu befehligen. Auf Knopfdruck rücken Sie so zur anvisierten Position vor oder nehmen den Gegner ins Visier, der sich momentan im Zentrum eures Fadenkreuzes befindet. An bestimmten, speziell gekennzeichneten Türen ist es ausserdem nötig, das Team zum Sprengen derselben zu veranlassen. Insgesamt erweisst sich das Kommandosystem aber nur selten als wirklich nützlich. Gerade in hektischen Gefechtssituationen seid ihr oft effizienter, wenn ihr die extraterrestrischen Aggressoren selbst abschiesst anstatt die virtuellen Kollegen auf einen Feind anzusetzen. Dies liegt hauptsächlich daran, dass die künstliche Intelligenz der Mitstreiter nicht die beste ist und auch deren Treffsicherheit stellenweise sehr zu wünschen übrig lässt. Abseits des Öffnens von verschlossenen Türen gibt es also kaum einen Grund, weshalb man das Team überhaupt im Schlepptau hat.

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Game Info

  • Genre: Egoshooter
  • Entwickler: Midway
  • Publisher: Midway
  • Spieler offline: 1
  • Spieler online: 12
  • Releasedatum: 27.02.2008 (erschienen)

  • 1080p Modus: Nein
  • 4:3 Anpassung: Vollbild
  • Sixaxis Support: Nein
  • Teilinstallation auf Festplate: Nein

Leserwertung

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