Burnout Paradise

Burnout Paradise Test / Review

Nachdem wir bei Burnout Dominator, welches bekanntlich nicht beim ursprünglichen Entwickler entstand, das Fehlen von Neuerungen und dem allseits beliebten Crash-Modus bemängelten, erscheint nun endlich der offiziell nächste Serienteil für die neuere Konsolengeneration.

Burnout Paradise 2PLAY Video Review
Unser exklusiver Videobericht zum Review von Burnout Paradise

Selbstverständlich darf man auch bei Burnout Paradise wieder nach Herzenslust dem allgegenwärtigen Geschwindigkeits- Rausch frönen, dennoch flechten die Entwickler von Criterion Games einiges an neuen Elementen ins bekannte Highspeed-Gameplay ein. Wie bereits bei allen Vorgängern wirken diese aber zu keinem Zeitpunkt deplaziert, so dass auch Fans der letzten Serienteile mit Sicherheit von einer gelungenen Evolution des bekannten Spielprinzips sprechen werden. Burnout Paradise fühlt sich damit noch immer wie ein "echtes" Burnout an und ist fast vollkommen frei von unerwünschten Nebenwirkungen, welche zu unbedachte Neuerungen oftmals mit sich bringen.

Das neuste Adrenalin-Abenteuer verschlägt euch direkt an den Rand der fiktiven Grossstadt Paradise City, die in gewisser Hinsicht Erinnerungen an die US-Küstenstadt Los Angeles weckt. Doch ist dies rein nebensächlich, denn einmal mehr gilt es für den Spieler, sich durch zahlreiche Siege in verschiedenen Events an die Spitze der hiesigen Rennfahrergemeinschaft zu kämpfen. Dies geschieht diesmal über die Lizenzen: Mit jedem errungenen Triumph rückt ihr dem Ziel der "Burnout-Lizenz" ein kleines Stückchen näher. Da ihr jedoch mit einem läppischen Fahrschüler-Ausweis startet, liegt das Objekt der Begierde zu Beginn noch in scheinbar fast unerreichbarer Ferne.

Auch bezüglich des eigenen Fahrzeuges müsst ihr vorerst mit einem eher mittelprächtigen Boliden vom Schrottplatz vorlieb nehmen. Doch bereits die ersten Erfolge bringen weitere Autos auf den Schrottplatz, der bei Burnout Paradise als "Garage" dient. Meist sind neue Geschosse jedoch nicht direkt nach einem Sieg verfügbar, sondern müssen erstmals auf offener Strasse mit einem Takedown "abgeschossen" werden. Damit erweitert Criterion Games die Jagd nach neuen Boliden zu einer Art Katz und Maus Spiel: Wenn beim freien Cruisen durch Paradise City urplötzlich das deutliche Brummen eines Rennmotors an euer Ohr dringt, solltet ihr deshalb so schnell wie möglich die Verfolgung aufnehmen, bevor der potentielle Zuwachs eurer Flotte hinter der nächsten Kurve verschwindet. Im Laufe des Spiels erweitert ihr euren Fuhrpark so auf insgesamt 75 unterschiedliche Rennwagen.

Die einzelnen Vehikel sind neuerdings in die verschiedenen Boosttypen "Tempo",  "Stunt" und "Crash" unterteilt. Die Klasse eines Fahrzeugs bestimmt, wie die Anzeige für den zusätzlichen Temposchub am effektivsten gefüllt wird. Während man mit einem Stunt Wagen durch waghalsige Sprünge und Überschläge dem finalen Geschwindigkeitsrausch ein Stück näher kommt, soll beim Crash Typ für den gleichen Effekt möglichst viel Blech verbogen werden. Etwas anders verhält es sich bei den Tempo Boliden, bei welchen hauptsächlich ein konsequent durchgeführter Burnout (das Verbrauchen des ganzen Boosts in einem Zug und ohne Unterbruch) für ein Plus an Schub sorgt. Unabhängig von der Wagenwahl erhöhen jedoch auch weiterhin das Rasen auf gegenseitiger Fahrbahn, Beinahe-Crashs sowie möglichst lang gezogene Drifts um Kurven euer Boost-Meter.

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Game Info

  • Genre: Rennspiel
  • Entwickler: Criterion Games
  • Publisher: Electronic Arts
  • Spieler offline: 1
  • Spieler online: 8
  • Releasedatum: 23.01.2008 (erschienen)

  • 4:3 Anpassung: Balken
  • Sixaxis Support: Nein
  • Teilinstallation auf Festplate: Nein

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