Juiced 2: Hot Import Nights

Juiced 2: Hot Import Nights Test / Review

Die diesjährige Version von Need for Speed geht neue Wege und tritt aus dem Schattendasein der nächtlichen Strassenrennen heraus. Juiced bleibt da den Wurzeln der Tuning-Raser und lässt euch erneut die Underground Rennszenen erobern.

Dazu präsentieren uns die Entwickler unter anderem auch die Lizenz zu den "Hot Import Nights" (HIN) – eine in der Szene sehr populäre Veranstaltungsserie, die legale Strassenrennen mit heissen Boxenludern und passender Mucke kombinieren. Im Spiel selbst scheint die Lizenz aber kaum wirklich genutzt zu werden. Bis auf die knackigen Mädels im Intro und den Ladepausen sowie einem hie und da eingeblendeten HIN Schriftzug ist eigentlich kaum etwas von der im Grunde doch viel versprechenden Lizenz zu sehen.

Nichtsdestotrotz beginnen wir unsere Rennfahrerkarriere als Nobody und versuchen (einmal mehr), uns einen Namen in der Szene zu verdienen. Für den Aufstieg geht es aber nicht nur um Siege in den einzelnen Turnieren der nach Schwierigkeit gruppierten 10 Ligen, vielmehr sollen pro Liga eine gewisse Anzahl zuvor definierter Herausforderungen bestanden werden. Neben dem Erringen einer bestimmten Platzierung oder Rundenzeit soll beispielsweise ein bestimmter Fahrer durch ständiges Bedrängen zermürbt, eine bestimmte Summe durch Wetten gewonnen oder eine gewisse Höchstgeschwindigkeit erreicht werden. Dabei wird grundsätzlich zwischen den Rennvarianten Einzelrennen, Turnier und Drift unterschieden, die wir an dieser Stelle wohl kaum genauer beschreiben müssen.

Im Gegensatz zur bereits getesteten PS2-Version darf man sich auf der PlayStation 3 jedoch vor dem Antritt der Karriere einen eigenen Charakter kreieren. Dies geschieht wie gewohnt über einen Editor, der das Aussehen des virtuellen Rennfahrers eurem Gusto anpasst. Während man bei den Gesichtsmerkmalen dabei auf eine Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten zurückgreifen kann, bietet sich einem bei der Kleidung leider eine eher magere Optionsvielfalt an. Trotzdem sorgt der eigene Charakter, der sodann auch bei Siegerehrungen und der Wagenvorstellung vor dem eigentlichen Rennen zu sehen ist, doch für ein gewisses Präsentations-Plus.

Damit sind wir auch direkt bei einem Feature angelangt, dass bereits den Vorgänger von anderen Genre-Vertretern abzuheben vermochte: Dem Wettsystem. Vor jedem Rennen könnt ihr mit anderen Teilnehmern um eine gewisse Summe wetten. Durchquert ihr vor dem Konkurrenten das Ziel, gehören die Mäuse euch. Bei einer Niederlage kann übrigens nicht einfach die Konsole einem Reset unterzogen werden, damit euer Konto nicht belastet wird. Das Spiel speichert nämlich vor dem Beginn des Rennens den aktuellen Kontostand, bei welchem der Einsatz bereits abgebucht wurde. Dennoch füllt das Wettsystem eure Taschen bei geschicktem Einsatz fast schon zu schnell. Bereits nach einigen Siegen hat man raus, welche Gegner selbst bei hohen Einsätzen einsteigen oder das Angebot gar noch erhöhen. Durch die hohe Vorhersehbarkeit verliert schliesslich das gesamte Wett-Feature im Endeffekt relativ rasch an Spannung und damit letztlich an Attraktivität.

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Game Info

  • Genre: Rennspiel
  • Entwickler: Juiced Games
  • Publisher: THQ
  • Spieler offline: 1
  • Spieler online: 8
  • Releasedatum: 24.10.2007 (erschienen)

  • 1080p Modus: Nein
  • 4:3 Anpassung: Vollbild
  • Sixaxis Support: Nein
  • Teilinstallation auf Festplate: Ja
  • Grösse der Installation: 290 MB

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