Guitar Hero 3: Legends of Rock

Guitar Hero 3: Legends of Rock Test / Review

Obwohl die Serie erst vor knapp zwei Jahren von Harmonix ins Leben gerufen wurde, können die Vorgänger bereits auf eine eingeschworene Fangemeinschaft zurückblicken. Und wer bisher noch keinen Kontakt mit einem Guitar Hero hatte, sollte spätestens auf der PlayStation 3 ein Probespiel wagen.

Um ganz ehrlich zu sein: Am Spielprinzip hat sich im direkten Vergleich zu Guitar Hero 2 kaum etwas verändert. Doch wenn man sich die ungeheuer gute Spielbarkeit der beiden Vorgänger vor Augen führt, dürfte dieser Umstand kaum jemanden wirklich störend auffallen. Im Gegenteil fühlen sich die GH-Veteranen trotz neuem Controller und frischerer Konsole sofort heimisch. Mit den Guitar Hero Spielen scheint es eben ein bisschen zu sein wie mit dem Radfahren: Einmal gekonnt, verlernt man es nie. Und egal, ob alter Drahtesel oder topmodernes Bike – solange zwei Räder dran sind, kann man auch nach noch so langer Zeit sofort wieder in die Pedale treten.

Doch genug der eigentümlichen Vergleiche. Für all jene, die sich bisher noch nie mit einem typischen Music-Game einliessen, sei an dieser Stelle kurz erklärte, worin das grundsätzliche Ziel des Spiels besteht. Wie in allen Genre-Vertretern gilt es auch hier grundsätzlich "nur", die passenden Tasten zu den auf dem Bildschirm auftauchenden Symbolen mit dem korrekten Timing zu betätigen. Die entscheidende Bildschirmanzeige besteht bei Guitar Hero 3 aus einem in den Raum ragenden Gitarrensteg, auf welchem zu den fünf farbigen Tasten gehörende Symbole auf den Spieler zukommen. Erreichen ein oder mehrere dieser Noten die Endmarkierung, müssen beim Betätigen der virtuellen Saite die entsprechenden Tasten gedrückt gehalten werden, damit auch ansprechende Gitarrensounds aus den Lautsprechern schallen. Wenn ihr es vermasselt indem ihr den Einsatz verpasst oder die falschen Knöpfe betätigt, wird das Publikum mit eher unschönen Lauten vergrault. Als Ergebnis der eigenen Unfähigkeit werden Zuschauer unruhig, euer "Rock Meter" beginnt langsam zu sinken und einzelne Buhrufe sind nicht mehr weit. Nur wer jetzt Ruhe bewahrt und wieder konzentrierter in die Saiten haut, kann das drohende Game Over noch verhindern.

Um ordentlich Punkte auf das eigene Konto zu scheffeln, solltet ihr es aber verständlicherweise besser nie so weit kommen lassen. Zudem ist es so, dass je mehr Tonzeichen in direkter Folge ohne Patzer korrekt getroffen werden, desto höher wird auch euer Multiplier. Einige Noten ziehen zusätzlich einen Stich nach sich, was euch dazu veranlassen sollte, den jeweiligen Button noch bis zum Schluss der Linie gedrückt zu halten, wodurch natürlich auch der entsprechende Ton länger gespielt wird. Hier dürft ihr dann auch mit dem "Whammy Bar" nach eigenem Gutdünken noch zusätzliche Verzerrungen anbringen. Mit einem Stern markierte Symbolsequenzen erhöhen bei korrekter Eingabe dagegen noch zusätzlich eure "Star Power" Anzeige. Erreicht diese einen gewissen Füllstand, beginnt der Balken zu blinken und ihr könnt durch Auslösen der "Star Power" euren Multiplier nochmals zusätzlich verdoppeln. Aktiviert wird die "Star Power" indem ihr die Gitarre wie ein echter Rockstar kurzzeitig senkrecht haltet – richtig gelesen, durch einen Sensor merkt die coole Hardware, in welcher Position sie gehalten wird! Besonders während Gitarrensolos entpuppt sich die zusätzliche Verdoppelung der Punktzahl als taktisches Element, das euch in Mehrspielerduellen noch in letzter Sekunde den Sieg bescheren kann.

Diese Seite mit anderen teilen

Game Info

  • Genre: Music
  • Entwickler: Neversoft
  • Publisher: Activision
  • Spieler offline: 2
  • Spieler online: 2
  • Releasedatum: 22.11.2007 (erschienen)

  • 1080p Modus: Nein
  • 4:3 Anpassung: Vollbild
  • Sixaxis Support: Nein
  • Teilinstallation auf Festplate: Nein

Leserwertung

Ihr sagt
8.9
Sehr Gut
Wir sagen
8.9
Sehr Gut
Du sagst
-.-
-
Impressum | Werbung | AGB | RSS-Feeds
Verlinkt durch: games-news.de | spieleradar.de
© 2002-2012 by 2PLAY.CH Schweiz