Call of Duty 4: Modern Warfare

Call of Duty 4: Modern Warfare Test / Review

Die Entwickler von Infinity Ward machten sich mit den World War 2 Egoshootern der Call of Duty Serie in der Videospielszene schnell einen guten Namen. Das Kürzel CoD stand über mehrere Jahre hinweg für die äusserst packende, virtuelle Umsetzung des zweiten Weltkrieges. Doch mit dem vierten Teil wagt man den Schritt auf neues Terrain.

Die Entscheidung, die Geschehnisse um das geschichtsträchtige Jahr 1945 und das damit verbundene Ende der Nazizeit nicht mehr länger als Basis für die spielerisch stets hochwertigen Titel der Call of Duty Reihe zu verwenden, könnte zeitlich nicht besser gewählt worden sein. Nach insgesamt drei entsprechenden Teilen sowie mehreren Konkurrenzprodukten, welche in dieselbe Kerbe schlugen, war (und ist) der Markt für  Shooter mit WWII Thematik klar für eine gewisse Zeit gesättigt. Ein Umstand, der wohl auch bei den Verantwortlichen von Infinity Ward nicht unbemerkt blieb und prompt mit einer keinesfalls ungefährlichen Neuausrichtung der Serie beantwortet wurde.

Doch das Risiko, sich mit Call of Duty 4 von den bekannten Pfaden zu lösen, macht sich absolut bezahlt. Die Geschichte hinter dem jüngsten CoD spielt nicht mehr länger in vergangenen Tagen, sondern in der fiktiven Gegenwart. Das Setting des zweiten Weltkrieges wurde gegen die deutlich zeitgemässere Bedrohung durch Terroristen und radikale Splittergruppen eingetauscht. Modern Warfare erzählt dabei im Einzelspielermodus eine zusammenhängende Geschichte aus den wechselnden Perspektiven von US Marines und britischen Spezialeinheiten. Die Story dreht sich grundsätzlich um die nukleare Bedrohung, welche von gestohlenen Atomraketen der russischen Armee in den Händen östlicher Terroristen ausgeht. Euch erwartet also sicherlich keine filmreife oder ausserordentlich packende Hintergrundgeschichte, zu unterhalten wissen die Geschehnisse aber dennoch nicht zuletzt dank der stellenweise absolut atemberaubenden Inszenierung. Ich möchte euch an dieser Stelle mit dem Aufzählen einiger Beispiele keinesfalls die Überraschung verderben. Deshalb beschränke ich mich auf die Aussage, dass es im Spiel schlicht etliche Momente gibt, bei denen selbst hart gesottene Zocker ins Staunen kommen und garantiert zumindest ein leises "Wow, unglaublich" von sich geben. Hier jagt wirklich fast schon ein Highlight das Nächste...

Für das unvergleichlich intensive Spielgefühl sind verschiedenste Faktoren verantwortlich. Nicht unbeteiligt daran ist eindeutig die dicke Auswahl an Waffen. Wie der Untertitel Modern Warfare vermuten lässt, ist man nicht mehr länger auf altertümliche Schiesseisen beschränkt und greift mit Freude in die zeitgemässe, technisch vorgeschrittene Waffenkiste. Gerade in Anbetracht der beständig hohen Zahl an schwer bewaffneten Gegnern, die sich gleichzeitig im Feld tummeln und äusserst intelligent agieren, ist die moderne Waffenauswahl eine äusserst willkommene Hilfestellung im Kampf gegen den Terror. Zudem haben die Gegner eine wirklich fiese Unterstützung für sich entdeckt: Hunde. Glaubt mir, nach einigen Stunden CoD 4 werdet ihr den vierbeinigen "besten Freund des Menschen" aus anderen Augen sehen. Die Kläffer greifen schnell, erbarmungslos und ohne Rücksicht auf das eigene Leben an. Hat euch der Vierbeiner dann bereits umgerissen und schnappt nach eurer Kehle, trennt euch nur noch eine fix ausgeführte, gezielte Nahkampfattacke vor dem Ableben.

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Game Info

  • Genre: Egoshooter
  • Entwickler: Infinity Ward
  • Publisher: Activision
  • Spieler offline: 1
  • Spieler online: 18
  • Releasedatum: 08.11.2007 (erschienen)

  • 1080p Modus: Ja
  • 4:3 Anpassung: Vollbild
  • Sixaxis Support: Nein
  • Teilinstallation auf Festplate: Nein

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