Ghost Recon Advanced Warfighter 2

Ghost Recon Advanced Warfighter 2 Test / Review

Auf der Xbox 360 musste die Spezialeinheit bereits Anfang März diesen Jahres zu ihrem zweiten Einsatz ausrücken. Die PS3-Version liess derweilen bis jetzt auf sich warten, was jedoch dem hochwertigen Gameplay keinesfalls geschadet hat.

In Ghost Recon Advanced Warfighter 2 schlüpft der Spieler in die Haut des stählernen US Elitesoldaten Scott Mitchell, der seines Zeichens ein Gruppenführer der Spezialeinheit namens "Ghosts" gehört. Südlich der mexikanischen Grenze tobt ein Bürgerkrieg zwischen verschiedenen militärischen Splitergruppen. Da die aufständischen Truppen unter anderem auch im Besitz einer radioaktiven Bombe sein sollen, muss die USA wohl oder übel eingreifen. Natürlich ist es an der Stelle, wie schon so oft zuvor, am Spieler, den Karren aus dem Dreck zu ziehen und an der mexikanischen Grenze aufzuräumen.

Euch erwarten dementsprechend verschiedenste Missionen, die ihr teilweise alleine, meist aber mit der Unterstützung eines dreiköpfigen Teams absolviert. Diese habt ihr bei der Rettung von Journalisten, Befreiung von Geiseln, Elimination von gegnerischen Befehlshabern oder Sprengung feindlicher Artillerie stellenweise auch bitter nötig. Dank eines gleichermassen simplen wie effektiven Kommandosystems habt ihr die Kollegen dabei jederzeit fest im Griff. Dieses erlaubt euch nach beachtlich kurzer Eingewöhnung die Kameraden punktgenau zu dirigieren. Deren künstliche Intelligenz wiederum ist erfreulicherweise genügend hoch, um die erteilten Befehle stets korrekt auszuführen und euch nur äusserst selten in die Quere zu kommen. Bei bestehendem "Infiltrieren" Befehl gehen die KI-Soldaten beispielsweise äusserst behutsam vor, spähen geschickt hinter Levelobjekten hervor und melden Feindsichtungen sofort akustisch sowie über euer HUD.

Doch das Befehls- und Kommunikationssystem der Ghosts ist nicht nur verhältnismässig einfach zu beherrschen, sondern bietet neben dem einfachen Erteilen von Kommandos an das eigne Team auch zwei (im Vergleich zum nur auf der Xbox 360 erschienenen, ersten Teil neue) äusserst interessante Features, die man bisher in dieser Form noch bei keinem taktischen Shooter antraf. Jeder Teamkamerad verfügt über eine Schulterkamera, deren Perspektive des Kampfes sich jederzeit auf voller Bildschirmgrösse innerhalb des eigenen HUDs einblenden lässt. Diese schwenkbare Alternativ-Ansicht könnt aber ihr nicht nur zur Gewinnung zusätzlicher Informationen über potentielle Feindstellungen verwenden, sondern aus der Schulterkameraperspektive eines Begleiters dürfen auch direkt weitere Befehle erteilt werden. Damit aber noch nicht genug der technischen Gadgets: In vielen Einsätzen steht euch eine schwebende Drohne zur Verfügung, welche ihr zwecks Aufklärung lautlos über den Köpfen der Feinde positionieren dürft. So erspähte Gegner und Missionsziele werden praktischerweise fortan auf eurem HUD durch passende Markierungen gekennzeichnet.

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Game Info

  • Genre: Taktik-Shooter
  • Entwickler: Ubisoft
  • Publisher: Ubisoft
  • Spieler offline: 1
  • Spieler online: 16
  • Releasedatum: 21.08.2007 (erschienen)

  • 1080p Modus: Nein
  • 4:3 Anpassung: Balken
  • Sixaxis Support: Ja
  • Teilinstallation auf Festplate: Nein

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