The Elder Scrolls IV: Oblivion

The Elder Scrolls IV: Oblivion Test / Review

Im Grunde bräuchten wir keinerlei Worte zu Bethesdas Rollenspiel-Epos The Elder Scrolls IV: Oblivion zu verlieren, fesselte dieses doch bereits letztes Jahr PC und XBox 360 Besitzer über Monate vor die Bildschirme und heimste so nebenbei dutzende Preise als Rollenspiel und Spiel des Jahres 2006 ein. Wir nehmen uns das Erscheinen der PlayStation 3 Version dennoch zum Anlass, das eine oder andere Loblied zu diesem meisterhaften Abenteuer zu singen.

Wie der volle Titel impliziert, ist Oblivion der vierte Teil einer Serie, die seit jeher versucht, den Spieler in eine dichte, authentische Welt zu entführen, in der ihr eure Geschichte von Beginn weg selbst schreiben dürft. Mit dem neuesten Teil gelingt dies den Entwicklern dank vieler, unscheinbarer Verbesserungen gegenüber den Vorgängern besser denn je und lädt im wahrsten Sinn des Wortes zum Rollen-Spielen ein.

Bevor ihr aber soweit seid, will erst noch ein Charakter erstellt werden und die Wahl will gut überlegt sein, schliesslich dürfte man Wochen, ja gar Monate mit der selben Figur verbringen, was natürlich nicht heissen soll, dass ihr nicht jederzeit eine neue Entdecker-Karriere beginnen könnt. Nebst Geschlecht und Herkunft, wobei ihr die Wahl aus verschiedenen menschenähnlichen Rassen, Orks, Elfen sowie Katzen- und Eidechsenwesen habt, könnt ihr auch am Gesicht eures Helden anhand dutzender Parameter ganz nach eurem Gutdünken herummanipulieren.

Sind diese ersten Schritte getan, erwacht ihr verdutzt in einer engen Gefängniszelle und müsst euch von eurem Zellennachbarn anhören, dass ihr in diesem Loch elend verrecken werdet. Da dies aber ein recht uninteressantes Spielkonzept darstellen würde, bietet sich euch bald eine Möglichkeit zur Flucht, als euch der Kaiser des Landes unverhofft einen Besuch abstattet und sei es nur, weil der geheime Fluchttunnel der Stadt zufällig durch eure Zelle führt. Dieser glaubt allerdings mehr an eine schicksalhafte Begegnung, scheint ihr ihm doch jüngst in einem Traum als Retter der Welt erschienen zu sein. Ob nun Zufall oder Schicksal, ihr ergreift die Gelegenheit beim Schopf und folgt dem Gespann in ein kleines Tutorial, an dessen Ende der süsse Duft der Freiheit winkt.

Im Verlauf dieser kleinen Einführung werdet ihr nicht nur in die Grundlagen des Abenteurer-Daseins wie Kämpfen, Schleichen oder dem Öffnen von Schlössern eingeführt, sondern trefft auch die finalen Entscheidungen bezüglich eurer anfänglichen Stärken und Schwächen. Gekämpft wird natürlich in Echtzeit, wobei ihr grundsätzlich angreifen, blocken oder Zauber sprechen könnt, was den Kämpfen einen gewissen, taktischen Aspekt verleiht. Seid ihr beispielsweise genügend geübt im Umgang mit dem Schild, kann ein Angreifer kurzzeitig gelähmt werden, was euch die Chance auf einige Treffer ermöglicht. Dennoch reicht es oft, einfach wiederholt auf den Gegner einzudreschen, bis dieser vor euch am Boden liegt.Je nachdem, wie ihr euch durch die kurzen Anfangsgewölbe voller schwächlicher Ratten und Goblins schlägt, empfiehlt euch das Spiel eine vorgegebene Klasse, wobei jede Klasse grundsätzlich nur eine bestimmte Kombination von Haupt- und Nebenfähigkeiten darstellt. Viel interessanter ist es daher, seine eigene Klasse zu erstellen und selbst zu wählen, auf welche Fertigkeiten man sich spezialisieren will.

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Game Info

  • Genre: Rollenspiel
  • Entwickler: Bethesda Softworks
  • Publisher: Ubisoft
  • Spieler offline: 1
  • Releasedatum: 23.03.2007 (erschienen)

  • 1080p Modus: Nein
  • Sixaxis Support: Nein
  • Teilinstallation auf Festplate: Ja
  • Grösse der Installation: 4404 MB

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