F.E.A.R.

F.E.A.R. Test / Review

Bereits im Jahr 2005 sorgte der Horror-Shooter F.E.A.R. in der Gemeinde der PC-Spieler dank der unheimlich dichten Atmosphäre für wohliges Gruseln aus der Egoperspektive. Knapp ein Jahr danach folgte eine Xbox 360 Umsetzung, auf welcher der nun auch für die PS3 erhältliche Titel basiert.

Schon bei der Namenswahl zeigten die Entwickler von Monolith Köpfchen: Denn FEAR ist nicht nur die englische Übersetzung von Angst sondern steht gleichzeitig als Abkürzung für "First Encounter Assault Recon", einer Spezialeinheit des Militärs. Als Mitglied dieser Elitetruppe, die im speziellen bei übernatürlichen Phänomenen und Bedrohungen ins Feld geschickt wird, werdet ihr mit der Mission betraut, den Kommandanten Paxton Fettel dingfest zu machen. Dieser ehemals Verbündete hat aus ungeklärten Gründen seinen Verstand verloren befehligt nun eine ganze Bande von im Geheimen gezüchteten Klonsoldaten durch seine telepathischen Fähigkeiten.

In den folgenden 11 Kapiteln macht ihr euch daran, den Auftrag zu erfüllen und das Geheimnis von Fettels Frontwechsel zu ergründen. Doch wird er und seine Klon-Bande nicht euer einziges Problem sein: Regelmässig taucht ein geisterhaftes, rot gekleidetes Mädchen auf und sorgt durch ihre übernatürlichen Kräfte für Angst und Schrecken. Wo auch immer die Kleine auftaucht, sind blutige Spuren, verbrannte Leichen oder ähnliches (wir wollen an dieser Stelle keinesfalls zu viel verraten) vorprogrammiert. Kein Wunder also, ist der Gänsehautfaktor von F.E.A.R. als durchaus hoch einzustufen, weshalb empfindliche Gemüter einen Kauf wohl besser zweimal überdenken.

Was F.E.A.R. hauptsächlich auszeichnet, ist die exzellente Balance zwischen einer packenden Horror-Atmosphäre und actionreichen Shootouts. Obwohl sich die beiden grundverschiedenen Elemente vielleicht auf den ersten Blick kaum vereinen lassen, schaffen es die Entwickler dank geschicktem Leveldesign und dem grosszügigen Einsatz von Lichteffekten, die beiden Parts in fast perfekter Koexistenz auf einer Blu-ray zu vereinen. Dunkle Ecken und klaustrophobische Gänge wechseln sich im perfekten Zusammenspiel mit offeneren Aussen- und Innenbereichen ab. War man eben noch mit einem Schaudern im Nacken und leichter Angst in einem dunklen Kellerloch unterwegs, findet man sich im darauf folgenden Moment bereits mit mehreren Kontrahenten im actionreichen Gefecht wieder. Dieser ständige Stimmungswechsel lässt das gesamte Spiel einer gelungenen Achterbahnfahrt gleichen!

Während ihr bei den gruseligen Parts eher auf keine Hilfe zählen dürft, legen euch die Entwickler für die zahlreichen Feuergefechte die nötige Anazahl Argumentationsverstärker in die Hände. Neben Pistole, Shotgun und einigen Maschinengewehren sorgen besonders die eher ausgefallenen Waffen für reichlich Action auf dem Bildschirm. Da wäre zum Beispiel der Penetrator, eine Art Nagelpistole, oder eine Partikelwumme, die von angriffslustigen Söldnern nur noch einen Haufen Knochen in einer Blutlache hinterlässt. Bereits diese Erläuterungen dürften auch klar machen, dass F.E.A.R. nicht nur aufgrund der Horror-Elemente eher für unzimperliche, erwachsene Spieler gedacht ist, die mit der gezeigten Gewalt auch umzugehen verstehen.

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Game Info

  • Genre: Egoshooter
  • Entwickler: Monolith Productions
  • Publisher: Vivendi Games
  • Spieler offline: 1
  • Spieler online: 16
  • Releasedatum: 27.04.2007 (erschienen)

  • 1080p Modus: Nein
  • 4:3 Anpassung: Balken
  • Sixaxis Support: Nein

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