
Full Auto 2: Battlelines
Full Auto 2: Battlelines Test / Review
Full Auto 2 richtet sich klar an die Spieler, die gerne mit einem mächtigen Waffenarsenal durch die virtuellen Welten wandern, dabei aber trotzdem nicht auf einen schnellen Boliden unter dem wehrten Hinterteil verzichten möchten. Erwartet uns deshalb das Beste aus zwei Welten?
Destruktivität wird bei Full Auto 2: Battlelines wirklich ganz gross geschrieben! Schon der erste Teil, welcher vor gut einem Jahr auf der Xbox 360 erschien, begeisterte mit fast vollständig zerlegbaren Umgebungen und Wagen, was nicht zuletzt einen Grossteil der Faszination des leider nur mittelprächtigen Vorgängers ausmachte. Dieses Rezept wurde natürlich auch für den zweiten Teil, der exklusiv auf Sony neuer PlayStation 3 erscheint, beibehalten und zusätzlich mit einigen Neuerungen und Veränderungen gewürzt.
Einmal mehr steht der obligate Karrieremodus im Zentrum der Modiauswahl. Ausführliche Erklärungen zur Hintergrundgeschichte ersparen wir euch an dieser Stelle, denn der äusserst dünne Plot ist keinesfalls mehr als Mittel zum Zweck. So betreten wir auch ohne weiters zögern direkt die ersten Herausforderungen, von welcher insgesamt eine ganze Liste auf fähige Spieler warten. Dabei wird grundsätzlich zwischen zwei verschiedenen Typen unterschieden: Arenakämpfen und Rennen. In Ersteren geht es ziemlich rau zur Sache, denn nur die Anzahl an verschrotteten Konkurrenten entscheidet schlussendlich über Sieg oder Niederlage. Leider entpuppen sich gerade die Schlachten auf freiem Gelände oftmals als zu chaotisch. Zu schnell verliert man im Getümmel die Konkurrenten aus den Augen und immer mal wieder bleibt der eigene Wagen an Frackteilen oder ungünstig platzierten Objekten kurzzeitig hängen. Das Design der sechs Schauplätze kann dafür gut gefallen.
Auf den zahlreichen Rundkursen fahrt ihr entweder in Zeitrennen gegen die Uhr, um ein Plätzchen auf dem Siegerpodest oder aber es wollen spezielle Aufträge erfüllt werden. Meistens warten aber neben dem für den Erfolg der Herausforderung zwingenden Ziel noch weitere Sekundäraufträge auf ihren erfolgreichen Abschluss. So soll zum Beispiel ein bestimmtes gegnerisches Fahrzeug ausgeschaltet, eine vorgegebene Anzahl Abschüsse erledigt, ein Rundenrekord gebrochen oder Teamkollegen beschützt werden. Schafft ihr auch diese Hürde, kommt ihr als Belohnung an weitere Extras und Goodies ran.
Nach und nach erhaltet ihr so bessere Wagen, die in verschiedene Fahrzeugklassen wie Sportwagen, SUV oder Trucks aufgeteilt wurden. Natürlich unterschieden sich die Gefährt deutlich in Werten wie Höchstgeschwindigkeit, Panzerung oder Waffenbestückung. Im Vergleich zum ersten Teil kann die Bewaffnung bei Battlelines nun aber individuell gewählt werden und man ist nicht mehr länger auf vorgegebene Waffenpakete beschränkt. Ganz nach Wunsch könnt ihr so die Argumentationsverstärker an der Front oder am Heck des Wagens platzieren. Das anfänglich noch Beschränkte Arsenal wird mit zunehmendem Spielfortschritt schnell um grössere Kaliber wie MG, Schrottflinte, Minen-, Granat-, Raketen- und Flammenwerfer erweitert. Insgesamt blieb man aber bei den bekannten Standards. Etwas mehr Mut zur Ausgefallenheit wäre bei der Waffenwahl mit Sicherheit nicht falsch gewesen.
Game Info
- Genre: Action
- Entwickler: Pseudo Interactive
- Publisher: Sega
- Spieler offline: 2
- Spieler online: 8
- Releasedatum: 23.03.2007 (erschienen)
- 1080p Modus: Ja
- 4:3 Anpassung: Vollbild
- Sixaxis Support: Nein
- Teilinstallation auf Festplate: Nein



