
Need for Speed: Carbon
Need for Speed: Carbon Test / Review
Auf der PS2 und der Xbox 360 ist der jüngste NFS-Titel schon seit Anfang November letzten Jahres erhältlich. Durch die Verschiebung des PS3-Europastarts verschob sich der hiesige Release des Spiels natürlich ebenfalls um vier Monate. Doch auch heute rast es sich bei den nächtlichen Rennen noch gleichgut wie zuvor...
Zur Story muss man nicht viele Worte verlieren. Ihr platzt ins "Gebiet" eines berüchtigten Rasers und der will euch so schnell wie möglich wieder da raus haben. Als Team gilt es nun, Stück für Stück Teile der Stadt zu übernehmen (analog dem Feature in GTA: San Andreas). Ähnlich wie in GTA werdet ihr auch benachrichtigt, wenn ein gegnerisches Team versucht in eines eurer Gebiete einzudringen. Geregelt werden diese Angelegenheiten aber auf dem Asphalt, bzw. jeweils in einem finalen Canyon-Rennen gegen den Anführer der Gruppe, aber dazu später mehr.
Glücklicherweise seid ihr diesmal aber nicht auf euch alleine gestellt. Ihr könnt auf die tatkräftige Unterstützung folgender Helfer zählen
er "scout" sucht den schnellsten Weg.Der "draftet" hilft um die Gegner herumzukommen (Windschatten). Der "blocker" versucht Gegner abzudrängen. Der "fabricator" kümmert sich um die Optik des Autos. Der "mechanic" ist für das Tuning zuständig. Der "fixer" hilft einem bei Problemen mit der PolizeiIm Laufe des Spiels lernt ihr diese Personen kennen und dürft sie je nach Bedarf für eure Crew rekrutieren.
Den neuen Eroberungsmodus zuliebe wurde auch die Aktivität der Polizei eingeschränkt. So gibt es keine generelle Fahndungs-Stufe mehr. Man beschränkt sich dies auf gewisse heisse Stadtteile, die bei Bedarf umfahren werden können. Neuigkeiten gibt es auch im Fuhrpark zu vermelden. Nachdem dem ihr in Most Wanted von Fiat Grande Punto bis Porsche Carrera GT wählen konntet, gibt es diesmal 3 Fahrzeugklassen: Muscle-Cars, Tuners und Exotics. Bei den Musclecars handelt es um Wagen wie dem Camaro, Challenger, Charger, Mustang und so weiter. Bei den Tuners heissen sie RX8, Eclipse, Evo, Impreza, 350Z etc. Last but not least: die Nobelkarossen. Hier erwarten euch Fahrzeuge vom Kaliber Aston Martin DB9, McLaren Mercedes SLR, Lambo Murciélago, Porsche Turbo und noch viel mehr, was das Herz eines Autofreaks höher schlagen lässt.
Eine der grössten Neuerungen ist das sogenannte Autosculpt-Feature. Es ermöglicht dem Spieler, bestimmte Teile seines Wagens zu verformen, also z.B. die Felgen zu verändern, in sich zu drehen und zu verbreitern oder Luftstutzen weitestgehend stufenlos in die Motorhaube einzusetzen und deren Winkel zu bestimmen. Im ersten Schritt wählt ihr aus verschiedenen Frontschürzen, Seitenschwellern, Heckschürzen etc. aus. Im nächsten beginnt ihr diese euren Bedürfnissen modifizieren. Weiter stehen dem Spieler bei der Lackierung des Wagens ca. 90.000 Farben, die ebenfalls stufenlos auswählbar sind, zur Verfügung. Vinyls und Decals lassen sich frei bewegen, vergrössern und drehen. Beim Tuning im Getriebebereich könnt ihr eure Kits neu so anordnen, dass der Schwerpunkt je nach Ausrichtung mehr auf Beschleunigung oder Höchstgeschwindigkeit liegt. Natürlich wird das Tuning-Angebot auch wieder durch etliche Scheibentönungen, Tieferlegungen und noch vielem mehr vervollständigt.
Game Info
- Genre: Rennspiel
- Entwickler: Electronic Arts
- Publisher: Electronic Arts
- Spieler offline: 2
- Spieler online: 4
- Releasedatum: 23.03.2007 (erschienen)
- 1080p Modus: Nein
- 4:3 Anpassung: Vollbild
- Sixaxis Support: Nein
- Teilinstallation auf Festplate: Nein



