Ridge Racer 7

Ridge Racer 7 Test / Review

Zum Launch einer neuen Sony Konsole gehört ein Ridge Racer einfach dazu! Und die von PSone, PS2 und PSP gehaltene Tradition wird auch mit der PlayStation 3 nicht gebrochen. Somit verwundert es auch nicht, dass wir dem schnellen Arcade-Raser die Ehre erweisen, das erste PS3-Review zu sein.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Teil 7 erfindet das Ridge Racer Rad keinesfalls neu und bleibt den Prinzipien der Serie auch auf der PlayStation 3 zu hundert Prozent treu. Nach wie vor stehen kompromissloser Bleifusseinsatz und schnelle Drifts um Kurven auf dem Speiseplan. Am grundlegenden Gameplay hat sich damit auch mit dem neusten Serienteil  kaum etwas verändert. Während jetzt vielleicht viele Spieler mangelnde Innovation kritisieren, freuen sich die langjährigen RR-Fans umso mehr auf gewohnt hochwertige Arcade-Rennspielkost.

Trotzdem blieben einige interessante Neuerungen aber glücklicherweise nicht aus. Das auf der PlayStation Portable eingeführte Nitro-System wurde unverändert übernommen. So füllt ihr auch bei Ridge Racer 7 durch kontinuierliches Driften euren Turbo auf, welcher euch auch Knopfdruck einen kurzzeitigen Temposchub verpasst. Neu hinzugekommen ist die Simulation des Windschattens: Fahrt ihr knapp hinter einem Konkurrenten, ist der Luftwiderstand verständlicherweise kleiner, was euch zu einer leicht höhere Endgeschwindigkeit verhilft. Dieses neue Element fügt sich perfekt ins bestehende Gameplay ein und sorgt für zusätzliche Spannung innerhalb der Rennen. Eine Anzeige am linken unteren Bildschirmrand verdeutlicht zudem ständig, wie stark ihr die Möglichkeiten des Windschattenfahrens nutzt. Doch Vorsicht: Auch die gegnerischen Fahrer können (und werden) euren Windschatten für Überholmanöver nutzten. Sorgt deshalb wann immer möglich dafür, dass sich kein Konkurrent direkt hinter euch befindet und den Vorteil zu euren Ungunsten nutzen kann.

Das Hauptaugenmerk der Entwickler liegt jedoch einmal mehr auf den spektakulären, in der Realität vollkommen unmöglichen Drifts. Nur wer den eigenen Wagen zu jederzeit unter Kontrolle hat und damit selbst bei über 200 km/h enge Kurven elegant bewältigen kann, wird in den Rennen die vorderen Ränge belegen. Die Entwickler führen euch dabei geschickt an die zu erlernende Fahrtechnik heran. Sind die ersten Strecken noch kaum mit Schikanen versehen, erwarten euch im späteren Spielverlauf teilweise wirklich haarsträubende Kurvenkombinationen, die bei höllischer Geschwindigkeit und einem dichten Fahrerfeld von bis zu 13 Gegner gemeistert werden wollen. Alles in allem wurde der Schwierigkeitsgrad im direkten Vergleich zu den Vorgängern zudem merklich erhöht. Zum einen fährt die Konkurrenz schon nach den ersten Siegen deutlich aggressiver als gewohnt, zum anderen scheinen die CPU-gesteuerten Kollegen schlicht den grösseren Nitro-Vorrat zu haben. Dies wird gerade eingefleischte RR-Profis freuen, dürfte aber bei ungeübten Spielern mit Sicherheit regelmässig für Frust sorgen.

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Game Info

  • Genre: Rennspiel
  • Entwickler: Namco
  • Publisher: Namco
  • Spieler offline: 2
  • Spieler online: 14
  • Releasedatum: 23.03.2007 (erschienen)

  • 1080p Modus: Ja
  • 4:3 Anpassung: Balken
  • Sixaxis Support: Ja
  • Teilinstallation auf Festplate: Optional
  • Grösse der Installation: 5200 MB

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