PixelJunk Shooter Test / Review

PixelJunk Shooter

Bereits zum vierten Mal beglückt die PixelJunk-Reihe das PlayStation Network und wie zuvor mit den Vorgängern beweist Entwickler Q-Games einmal mehr ein Talent für simple aber fesselnde Spielideen.

Die Bezeichnung PixelJunk Shooter, Gewinner des Namensgebungswettbewerbs, trifft das eigentliche Spielgeschehen allerdings kaum. Zwar ist das kleine Raumschiff, welches man bemannt, um eine unterirdische Kolonie zu retten, mit einer mächtigen Bordkanone ausgestattet und die Steuerung via der zwei Analogsticks ist durchaus mit Titeln wie Geometry Wars und Super Stardust HD vergleichbar. In der Praxis geht es aber weniger darum, alles und jeden über den Haufen zu ballern, sondern mit gezielten Schüssen die Tücken der subterranen Geologie zu meistern. Insofern gleicht Shooter mehr einem actionreichen Puzzlegame und ist das Abenteuer insgesamt auch etwas zu leicht, um trainierte Synapsen so richtig zu fordern, bleibt am Ende vor allem eines: das Verlangen nach mehr.

PixelJunk Shooter beauftragt einen als Raumschiffpilot mit einer Rettungsmission, um die versprengten und verschütteten Minenarbeiter einer Kolonie auf einem fernen Planeten zu bergen. Jeder der 15 Level ist dabei in mehrere Bereiche unterteilt und mit einer Tür versiegelt, die sich erst öffnet, wenn sämtliche Arbeiter an Bord eures Frachters sind oder den Gefahren der Umgebung (meist ausgelöst durch eure Unachtsamkeit) erlagen. Pro Level dürfen aber maximal fünf zu Rettende das Zeitliche segnen, ansonsten geht es zurück an den Start. Allerdings können die Leben gefallener Kameraden gegen 100 von Gegnern hinterlassenen oder in Höhlen versteckten Energiekristallen eingetauscht werden, doch so oder so dürfte man mit etwas Umsicht nur selten das Limit ausreizen. Für mehr Schwierigkeiten sorgen die geschickt versteckten Kristalle jedes Levels, die sich unter dicken Gesteinsschichten, unterirdischen Seen oder am Grund eines Magmabecken verbergen können. Diese wertvollen Mineralien spielen eine wichtige, wenn auch zunächst unscheinbare Rolle, denn zum freischalten neuer Gebiete müssen nicht etwa genügend Menschenleben, sondern Kristalle geborgen werden. Ist man sich nicht von vornherein über die Wichtigkeit dieser funkelnden Steine bewusst, führt dies zu ärgerlichem Backtracking.

Um die eingeschlossenen Arbeiter und wertvollen Klunker zu erreichen, muss jedoch erst die Natur gebändigt werden. In den verwinkelten Höhlen tief unter der Planetenoberfläche lauert die Gefahr nämlich vor allem in der Form von heisser Magma, welche die Triebwerke überhitzen können, bis euer Schiff am Boden zerschellt. Nur dann muss man sich wirklich sorgen um die rauen Steinmauern machen, während man ansonsten, anders als beispielsweise in Gravity Crash, ungeniert mit voller Wucht in die Umgebung brettern kann. Um der Überhitzung zu entgehen, bedient man sich vor allem den Eigenschaften der Elemente. Grundlegendste Lösung ist, mit seinen Raketen Löcher in Gesteinsschichten zu schiessen, so dass sich die heisse Magma mit unterirdischen Wasserquellen verbindet und abkühlt. Nach den ersten Versuchen, bei denen es vorrangig darum geht, seine Taktiken so einzusetzen, dass dabei kein Arbeiter zu Schaden kommt, kommen aber bald neue Faktoren hinzu.

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Game Info

PSN Download LogoPlayStation Network Download
  • Genre:
    Shoot'em Up
  • Entwickler:
    Q-Games
  • Publisher:
    SCEE
  • Spieler offline:
    2
  • Releasedatum:
    10.12.2009 (erschienen)
Technische Details  
1080p Modus Ja
Sixaxis Support Nein
Teilinstallation auf Festplate Ja
Grösse der Installation 108 MB

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