Gravity Crash Test / Review

Gravity Crash

Titel wie Geometry Wars und Shatter zeigen, dass Retro eindeutig in Mode ist. Mit Gravity Crash schafft nun ein weiteres Genre der Spielhallen-Klassiker den auf HD-Grafik getrimmten Sprung auf das PlayStation Network.

Der unfreiwillige Held von Entwickler Just Add Waters PSN-Erstling ist ein zynisch-fauler Hausmeister-Roboter, der wegen seines eingebauten Selbstzerstörungsmechanismus keine andere Wahl hat, als für die Menschheit ein kleines Alien-Problem zu lösen. An Bord eines kleinen Weltraum-Flitzers gilt es, von Planet zu Planet zu reisen und den Angriffsplänen der ausserirdischen Zivilisation einen Strich durch die Rechnung zu machen. Obwohl dank der montierten Laser-Kanone natürlich auch tüchtig geballert werden will, gilt das Hauptaugenmerk vielmehr der Navigation der teilweise tückischen Levelarchitektur, wodurch sich Gravity Crash deutlich von anderen Shootern wie Super Stardust HD abzusetzen weiss.

Bevor man aber die Umlaufbahn des ersten Planeten betritt, will zuerst die passende Steuerung gefunden werden. Wer komplett nach alter Schule spielen will, greift auf die 1-Stick Steuerung zurück, bei der euer Kreuzer mit dem linken Analogstick rotiert wird, während die Knöpfe für Antrieb und Schussabgabe verantwortlich sind. Im Dual-Stick Modus hingegen bewegt man sich automatisch in Richtung des linken Sticks, während mit dem rechten jederzeit in sämtliche Richtungen geballert werden kann. Die Spielbalance ist interessant, denn zwar lässt einen das Oldschool-Schema nur in Blickrichtung feuern, was in engen Korridoren besonders fordernd sein kann, dafür ist die Feuerrate merklich höher. Zusätzlich hat man die Wahl zwischen einem automatischen Schild, der in Notsituationen von alleine aktiv wird oder dem manuell betätigten, welches sich dafür mit der Zeit von selbst wieder auffüllt. Hinzu kommen noch vier verschiedenen Superwaffen wie einen EMP oder zielsuchende Geschosse, mit denen sich der Spielverlauf den eigenen Wünschen anpassen lässt.

Sobald man sich dem Orbit eines der über 30 Level nähert, machen sich die Gravitationskräfte bemerkbar, gegen die man das ganze Spiel hindurch mit viel Geschick und Fingerspitzengefühl ankämpfen muss. Beschleunigung und Momentum verlangen schnelle Reaktionen, um nicht an den Wänden der zahlreichen Höhlensysteme und Alien-Architekturen zu zerschellen, in engen Passagen  muss der Schub eurer Triebwerke vorsichtig dosiert werden und all das oft, während von allen Seiten Geschütztumsalven und seltsame Wesen auf euch hereinprasseln. Klevere Ideen halten das Prinzip dabei frisch. So treibt man in Gewässern zurück an die Oberfläche, Windströme sorgen für Turbulenzen und manche Pflanzen strahlen ein magnetisches Feld aus, welches den kleinen Roboter samt Schiff anzieht oder abstösst. Das ständige Navigieren gegen die physikalischen Kräfte verbraucht natürlich Treibstoff, der aus nachwachsenden Kristallen gewonnen werden muss und wer es nicht schafft, seinen Gleiter rechtzeitig aufzutanken, muss hilflos zusehen, wie er am Boden zerschellt.

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Game Info

PSN Download LogoPlayStation Network Download
  • Genre:
    Shoot'em Up
  • Entwickler:
    Just Add Water
  • Publisher:
    SCEE
  • Spieler offline:
    4
  • Releasedatum:
    03.12.2009 (erschienen)
Technische Details  
1080p Modus Ja
Sixaxis Support Nein
Teilinstallation auf Festplate Ja
Grösse der Installation 179 MB

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