Dragon Age: Origins Test / Review
Dragon Age: Origins
Zwar steuert man das Geschehen jeweils nur aus der Perspektive eines Charakters, kann jedoch jederzeit frei zwischen allen Party-Mitgliedern wechseln, um spezifische Befehle zu erteilen, Angriffskombinationen zu nutzen oder das Angriffsziel zu wechseln. Die Kontrolle der restlichen Gefährten übernimmt dabei jeweils der Computer, dem mittels simpler K.I. Routinen wie "greif stärksten Gegner an" oder "heile Verbündeten mit weniger als 50 Prozent seiner Lebenskraft" verschiedene Angriffsmuster zugeordnet werden können. Wer auf komplexe Programmierungen seiner Mitstreiter verzichten will, kann auch auf vorgefertigte Einstellungen zurückgreifen und gelegentlich manuell Einfluss nehmen. Die Steuerung wurde dabei relativ geschickt vom PC Original auf das Konsolen-Pad übertragen mit einem aufrufbaren Kreismenü, das sämtliche Fähigkeiten, Heiltränke und Zauber in nur wenigen Klicks zugänglich macht.Dennoch birgt das System einige Schwächen, da das Menü mit der Vielzahl an zu erlernenden Zaubersprüche und Techniken so überladen wird, dass das Finden eines Zaubers oder ein Spezialangriff trotzdem einigen Effort erfordert. Immerhin können bis zu sechs Fähigkeiten einem einfacheren Zugriff per Knopfdruck zugewiesen werden, doch je nach Charakter reicht das zumeist nicht aus, um für jede Situation gerüstet zu sein. Da das Radialmenü zudem beim Pausieren des Spiels den Bildschirm verdeckt, ist es nicht immer einfach, sich einen Überblick zu verschaffen und das Anvisieren eines bestimmten Gegners fällt teilweise ebenfalls schwer. Grösstes Manko ist meiner Meinung nach aber, dass man seine Kumpanen nicht an eine bestimmte Stelle schicken kann, sondern jeweils von Hand mit ihnen dorthin laufen muss, was besonders flächendeckende Zauber (die auch Verbündete verletzen können) recht nutzlos macht, da verbündete Nahkämpfer ständig in Gefahr laufen, getroffen zu werden.
Erfreulich sind hingegen viele Detailverbesserungen gegenüber vergangenen Titel, die dem Spielfluss zu Gute kommen. Anders als im Dungeons & Dragons Regelwerk vergangener Titel muss beispielsweise nicht nach jedem Kampf gerastet werden, um seine Kräfte zu sammeln, stattdessen erholen sich Lebenskraft wie Mana (beziehungsweise Ausdauer für Krieger) rasch, sobald der letzte Gegner besiegt ist. Auch die Menüführung ist in positivem Sinne vereinfacht worden und so teilen sich beispielsweise sämtliche Charaktere ein Inventar, anstatt dass die Ausrüstung mühsam auf die Gruppe verteilt werden muss. Besonders nützlich ist der "Junk" Button, mit dem nicht mehr benötigte Gegenstände markiert und beim nächsten Ausflug zum Händler mit einem Knopfdruck verkauft werden können. Probleme entstehen auch hier vorrangig, sobald schlicht zu viele Informationen auf einen hereinprasseln, was sich besonders in der Fülle an Notizen, Büchern und Quest-Erklärungen manifestiert, durch die man sich auf der Suche nach der entscheidenen Information wühlen muss.
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Game Info
- Genre:
Rollenspiel - Entwickler:
BioWare - Publisher:
Electronic Arts - Spieler offline:
1 - Releasedatum:
18.11.2009 (erschienen)
| Technische Details | |
| 1080p Modus | Nein |
| Sixaxis Support | Nein |
| Teilinstallation auf Festplate | Ja |
| Grösse der Installation | 2669 MB |
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