Resistance: Fall of Man Test / Review

Resistance: Fall of Man

Zusätzlich einen Schuss Abwechslung bringen einige Ausflüge mit schwerem Kriegsgerät: Zweimal dürft ihr in einem Panzer Platz nehmen und euch wahlweise hinter den Geschützturm oder das schwere MG klemmen. Etwas schneller und wendiger seid ihr später mit dem Jeep unterwegs, den ihr ebenfalls mehr als einmal durch das Kriegsgebiet manövrieren dürft. Zu guter Letzt übernehmt ihr dann noch die Kontrolle eines Alien-Panzers. Leider fielen aber gerade die Einsätze mit den schweren Panzerwagen leider meiner Meinung nach zu kurz aus.

Bei einem Blick auf das Waffenarsenal wird schnell klar, dass ein Spiel der Ratcht & Clank Macher in der Konsole rotiert. Das Entwicklerteam scheint es einfach wie kein zweites zu verstehen, ein variantenreiches und ausgefallenes Waffenarsenal aus dem Ärmel zu schütteln. Insgesamt warten über ein Dutzend Argumentationsverstärker auf fähige Hände. Neben eher klassischen Varianten wie Shotgun oder Maschinengewehr besticht das Angebot durch eine Menge futuristischer Ballermänner. Dazu zählen zum Beispiel eine Sniper-Rifle, welche die Zeit verlangsamen kann, eine Kanone, die fernzündbaren Explosiv-Schleim in der Gegend verteilt, ein Kriegsgerät, das einen Schutzschild aufbauen und selbst durch Wände schiessen kann, oder eine Art Minenwerfer, welcher Kugeln verschiesst, die nach dem Aufprall etliche kleinere, todbringende Geschosse in alle Richtungen verstreut. Zudem verfügen fast alle Schiesseisen über eine mehr oder weniger nützliche Zweitfunktion.

Die Waffengewalt wird auch dringend benötigt, denn die gegnerische Meute ist zahlreich zum Kampf angetreten und nicht gerade den Kopf gefallen. Warten die Kontrahenten in den ersten Levels noch geradezu darauf, von euch niedergeschossen zu werden, verhalten sich ihre Kollegen mit zunehmendem Spielfortschritt merklich intelligenter. Ja nach Gegnertyp, von welchen es übrigens eine beachtliche Menge an Variationen zu entdecken gibt, gehen sie geschickt in Deckung, wechseln zu einer strategisch besseren Schussposition oder warten auf Verstärkung, um euch im Team das Leben zur Hölle zu machen. Kurz gesagt: Es werden bestimmt auch Egoshooter Veteranen keinesfalls unterfordert sein.

Für die Kampagne benötigt ihr beim ersten Durchgang mit Sicherheit zwischen 11-13 Stunden. Dies ist für einen Egoshooter eine durchaus akzeptable Spielzeit – insbesondere, da euch während des gesamten Abenteuers eine Menge Abwechslung und Action geboten wird. Wer einen Mitspieler zur Hand hat, kann den gesamten Einzelspielermodus wahlweise auch kooperativ mit horizontal geteiltem Bildschirm durchspielen. Dabei kann der gefallene Kamerad jederzeit vom Mitspieler wiederbelebt werden. Leider lassen sich im Coop-Modus nicht einzelne Levels anwählen, die nur von einem Spieler bereits erfolgreich absolviert wurden. Ebenso vermisse ich die Möglichkeit, auch online zusammen mit einem örtlich weiter entfernten Freund die Kampagne zu absolvieren.

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Game Info

  • Genre:
    Egoshooter
  • Entwickler:
    Insomniac Games
  • Publisher:
    SCEE
  • Spieler offline:
    4
  • Spieler online:
    40
  • Releasedatum:
    23.03.2007 (erschienen)

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