MotorStorm: Pacific Rift

MotorStorm: Pacific Rift Preview / Vorschau

MotorStorm war wohl zweifelsohne eines der Highlights im Softwaresortiment zum Europastart der PlayStation 3. Wohl nicht zuletzt deshalb war die Ankündigung einer Fortsetzung keine echte Überraschung. Wir konnten nun anhand einer Beta-Version die ersten Eindrücke zu Pacific Rift sammeln...

MotorStorm: Pacific Rift 2PLAY Video Review
Unser exklusiver Videobericht zum Review von MotorStorm: Pacific Rift

Ich muss es an dieser Stelle einfach mal sagen: Es ist schon fast unbezahlbar, von Sony Computer Entertainment mit einer gewissen Priorität behandelt zu werden. So flatterte bei uns bereits einige Tage nach der E3 ziemlich unverhofft die dort gezeigte Beta-Version von MotorStorm: Pacific Rift ins Haus. Während die Journalisten in Los Angeles so um Spielzeit kämpfen mussten, konnten wir im heimischen Testbereich ausgiebig und in aller Ruhe die ersten Runden durch den grünen Dschungel drehen – und für euch nebenbei noch exklusives Videomaterial von der eigenen Konsole abgreifen. Ja, einmal mehr gebührt den Leuten von Sony Schweiz unser Dank!

Doch gilt euer Interesse vermutlich an dieser Stelle völlig zu Recht mehr der Frage, was es zum zweiten MotorStorm an Neuigkeiten zu verkünden gibt. Bereits anhand der einzelnen Strecke, welche in der uns vorliegenden Beta-Version zur Auswahl stand, lässt sich ohne Zweifel sagen, dass der Sprung von der staubigen Einöde des ersten Teils in die pazifische Umgebung des Nachfolgers dem Titel keinesfalls geschadet hat. Im Gegenteil: Durch den einschneidenden Landschaftswechsel können sich für die Streckendesigner scheinbar weitaus besser entfalten. So jagen wir mit unserem Truck nun durch dicht bewachsene Dschungelumgebungen und durch Flussbette hinweg, springen über tiefe Schluchten oder rasen an und unter imposanten Wasserfällen in Richtung Ziel. Allein deshalb kann MotorStorm: Pacific Rift den Vorgänger optisch problemlos überflügeln.

Doch hat das teilweise dichte Pflanzenwachstum der neuen Strecken nicht nur seine Vorteile. Gerade wenn ihr mit einem Motorrad unterwegs seid, kann der Fahrer von aus den Bäumen ragende Äste oder von Klippen hangende Lianen gnadenlos vom eigenen Vehikel geworfen werden. Ebenfalls als zweischneidiges Schwert erweisst sich auf der Strecke liegendes (oder fliessendes) Wasser. Bei Einsatz von grösseren Gefährten wie einem Monstertruck bremst euch das nasse Element zwar nur geringfügig ab, befindet sich der Wagen aber näher am Boden, wird eure Fahrgeschwindigkeit beim durchqueren tieferer "Pfützen" drastisch verringert. Als Ausgleich für die Geschwindigkeitseinbusse kühlt das nasse Element aber euren Motor, der wie beim Vorgänger durch den zu exzessiven Einsatz des Boosts überhitzen und schliesslich explodieren kann – was selbstverständlich das vorzeitige Ausscheiden zur Folge hat.

Wie die obige Erklärung verdeutlicht, kann die geschickte Wahl des Fahrtweges durchaus über Sieg oder Niederlage entscheiden. Wie bereits beim Original gibt es auch in Pacif Rift verschiedene Wege zum Ziel, wobei sich diese je nach gewählter Fahrzeugklasse als mehr oder weniger geeignet herausstellen. Die unterschiedlichen Routen offenbaren sich einem im actionreichen Renngetümmel aber nicht immer auf den ersten Blick. Die spezifischen Streckenkenntnisse erschliessen sich dem Joypad-Rennfahrer deswegen erst nach mehreren Runden auf dem jeweiligen Kurs.

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Game Info

  • Genre: Rennspiel
  • Entwickler: Evolution Studios
  • Publisher: SCEE
  • Spieler offline: 4
  • Spieler online: 12
  • Releasedatum: 10.11.2008 (erschienen)

  • 4:3 Anpassung: Vollbild
  • Sixaxis Support: Ja
  • Teilinstallation auf Festplate: Nein
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