Army of Two Preview / Vorschau

Ihr gehört zu den Leuten, die sich bei Egoshootern und Action-Games wie ein Kind über einen Kooperativmodus freuen? Habt ihr on- oder offline einen passenden Zockerkameraden  zur Hand? Dann solltet ihr euch Army of Two auf alle Fälle vormerken!

Bei der neusten Franchise von EA Games steht der Kooperativ-Gedanke ganz klar im Zentrum. Im Spiel übernehmt ihr die Rolle eines Zweierteams von Söldnern, die in den rund um den Globus verteilten Krisengebieten für Ordnung sorgen. Klar ist ein solcher Job nicht ohne geballte Waffenkraft und einen fähigen Partner zu bewältigen.

Natürlich lässt sich Army of Two auch alleine zocken. Die Rolle des Partners übernimmt dann ein CPU-Kollege, der über ein recht simples Kommandointerface befehligt werden kann. Wie gut sich die künstliche Intelligenz des virtuellen Mitspielers jedoch verhält, konnten wir noch nicht testen. Das volle Spielspasspotential wird aber sowieso erst mit einem menschlichen Partner an der Seite ausgeschöpft, der sich euch wahlweise online über das PlayStation Network oder lokal via Split-Screen anschliesst. Das Spiel ist im Grunde nämlich, wie eingangs bereits erwähnt, komplett für solche Kooperativeinsätze ausgelegt.

Dies zeigt sich schon beim Leveldesign. Die verschiedenen Schauplätze bietenden Gegnern etliche, unzerstörbare Deckungsmöglichkeiten, welche die bösen Buben auch zu nutzen wissen. Hat sich das Feindvolk erstmals hinter mit einem stationären Geschütz einer sicheren Mauer verschanzt, kommt ihr ohne Absprache mit eurem Partner und einer gewissen Taktik kaum unverwundet durch die Gefahrenzone. Als überaus nützlich hat sich hierbei das geschickte Flankieren der gegnerischen Stellung erwiesen: Während ein Spieler mit aller Feuerkraft die Aufmerksamkeit der Gegner auf sich zieht, pirscht sich der Partner von der Seite an. So ist der Überraschungseffekt garantiert auf eurer Seite.

Eine kleine Hilfestellung liefert hierbei eine spezielle Bildschirmanzeige: Das "Aggrometer". Eine Nadel am Bildschirmrand verdeutlicht stets, wie aggressiv ihr euch verhaltet. Geht ein Spieler extrem offensiv vor und zieht damit die Aufmerksamkeit auf sich, beginnt er rot zu leuchten. Der im Gegenzug dazu passiv agierende Charakter wird leicht transparent dargstellt, was bedeutet, dass er sich annähernd ungesehen durch das Gelände bewegen kann.

In so mancher Situation kann sich aber keiner der beiden Söldner vor den Terroristen verstecken. Dann heisst es vielmehr: Augen zu und durch! Wobei man natürlich auch dann nicht auf die Hilfe seines Kollegen verzichten muss. Dazu stehen einem etliche Team-Moves zur Verfügung. So sprangen wir beispielsweise mit einem Fallschirm direkt ins Feindgebiet. Während ich mich um die Flugbahn kümmerte und eine passende Landezone suchte, säuberte der Kollege mittels Zielfernrohr bereits die unter uns liegende Landschaft vom anrückenden Feindvolk. An anderer Stelle greift man sich am besten eine Autotür, um sich wie auch seinem Mitstreiter ein mobile Deckung zu schaffen, während der anderen über den Kopf des Schildträgers hinweg feuert. Doch auch eher klassische Moves wie das Hochheben oder Abseilen des Partners fehlen bei Army of Two natürlich ebenso wenig. Auch Fahrzeuge spielen in regelmässigen Abständen eine tragende Rolle – mehr dazu aber im bald kommenden Review...

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Game Info

  • Genre: Action
  • Entwickler: Electronic Arts
  • Publisher: Electronic Arts
  • Spieler offline: 2
  • Spieler online: 4
  • Releasedatum: 05.03.2008 (erschienen)

  • 1080p Modus: Nein
  • 4:3 Anpassung: Vollbild
  • Sixaxis Support: Ja
  • Teilinstallation auf Festplate: Nein
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